Hilftachtsam ist aus einer Suche entstanden.
Einer Suche nach Stille, Frieden und einem Weg, mit den Herausforderungen des Lebens achtsam umzugehen.
Manche Wege beginnen nicht mit einem Plan, sondern mit einer leisen Unruhe – mit dem Gefühl, dass etwas im eigenen Leben noch nicht ganz stimmig ist.
So begann auch meiner.
Die Ursprünge
Nach dem Abschluss meines Studiums der Internationalen Entwicklung in Wien spürte ich, dass ich nicht den erwartbaren Weg einschlagen wollte. Statt Entwicklungshelfer zu werden, zog es mich in eine ganz andere Richtung.
Schon als Jugendlicher hatte ich den Wunsch, einmal für eine Zeit im Kloster zu leben.
2012 führte mich dieser Wunsch während der Semesterferien für einen Monat nach Südfrankreich in das Zen-buddhistische Kloster Plum Village.
Dieser Aufenthalt hat mich tief berührt und in mir den Wunsch wachsen lassen, eines Tages für längere Zeit dort mit den Mönchen und Nonnen zu leben.
Der Abt von Plum Village Upper Hamlet, Thay Phap Huu, spricht hier über das 1982 gegründete Kloster:
Die Happy Farm
Im Sommer 2014 fasste ich schließlich den Entschluss, mich auf eine freie Stelle bei der Happy Farm zu bewerben.
Die Happy Farm versorgt die Klostergemeinschaft – besonders in den Sommermonaten – mit frischem Gemüse und Obst.
Sie entstand aus dem Wunsch von Zen-Meister Thích Nhất Hạnh, Meditation nicht nur im Sitzen, sondern auch in der täglichen Arbeit lebendig werden zu lassen.
Hier ein kurzer Einblick in die Happy Farm: »Die Samen der Achtsamkeit kultivieren.«
Ich hatte das große Glück, dass meine Bewerbung angenommen wurde, und durfte insgesamt anderthalb Jahre in Plum Village leben und arbeiten.
Diese Zeit hat mein Leben nachhaltig geprägt.
Auch wenn ich später wieder in die sogenannte „normale“ Lebenswelt zurückgekehrt bin, ist die Praxis der Achtsamkeit geblieben.
Sie begleitet mich bis heute – im Alltag, in schwierigen Momenten und in stillen Augenblicken.

Zurück in der Heimat
Am Ende meines Klosteraufenthalts wurde mir klar, dass ich lange Zeit auf der Flucht gewesen war.
Ich war vor familiären Konflikten und inneren Spannungen davongelaufen – zunächst nach Wien, später ins Kloster nach Frankreich.
Doch irgendwann wurde deutlich: Der Weg führte nicht weiter weg, sondern zurück.
Zurück nach Hause.
Zurück zu mir selbst.
Zurück zu einem inneren Frieden, der nicht vom Ort abhängt.
Vieles von dem, was ich im Kloster gelernt habe, hilft mir bis heute.
Einige dieser Impulse möchte ich hier teilen – in der Hoffnung, dass sie auch Dir in schwierigen Momenten Orientierung und Kraft schenken.
Mögest Du auf Hilftachtsam das finden, was Du wirklich brauchst, um Herausforderungen mit Klarheit zu begegnen und ein erfülltes Leben zu führen.

Achtsame Kalligrafie
Neben diesem Projekt übe ich mit großer Freude die Kunst der achtsamen Kalligrafie.
Für mich ist sie eine Möglichkeit, den Geist zu sammeln und ganz im gegenwärtigen Moment anzukommen. Mit der Zeit sind daraus Arbeiten entstanden, die ich über Etsy anbiete.
Vielleicht ist auch etwas für Dich oder Deine Sangha dabei:
https://youartnow.etsy.com
Ein Teil der Einnahmen fließt zurück an die Plum-Village-Community.
Mit herzlichen und friedlichen Grüßen
Alex








