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Beginnende Demenz: Anfangsstadium, Anzeichen & Frühsymptome

Demenz ist ein Oberbegriff für den langsamen Abbauprozess der Gehirnfunktionen.

Die Frühsymptome sind individuell verschieden und hängen ab von der im Hintergrund stehenden Krankheit.

Abhängig davon welche Hirnregionen betroffen sind, kommt es zu unterschiedlichen Anzeichen und Frühsymptomen.

Die Demenz ist im Anfangsstadium gekennzeichnet durch:

  1. Vergesslichkeit
  2. Sprachprobleme
  3. Verwirrtheit
  4. Konzentrationsschwäche
  5. Veränderung der Persönlichkeit

Mehr zu den einzelnen Anzeichen erfährt man im folgenden Video.

Video 1: Demenz frühzeitig erkennen


Frühsymptome, Anzeichen und Verlauf

Im Verlauf verstärken sich die Probleme langsam und stetig.

Denn die Leistungsfähigkeit des Gehirn nimmt von Tag zu Tag ein bisschen weiter ab.


Video 2: Demenz frühzeitig erkennen


Gedächtnisschwund

Die ersten Anzeichen für eine Demenz sind:

  • Erinnerungslücken
  • Gedächtnisschwäche
  • Gedankenferne
  • Vergesslichkeit

Das Kurzzeitgedächtnis weist zunehmend Lücken auf und funktioniert nicht mehr richtig.

Das zeigt sich dann im Alltag z. B. folgendermaßen:

  1. Dinge werden verlegt und nicht wiedergefunden.
  2. Die gleichen Fragen werden mehrmals gestellt.
  3. Es fällt schwer, die eigenen Schritte und den Tagesablauf zurückzuverfolgen.

Man kann sich an alltägliche Dinge plötzlich nicht mehr erinnern, z.B.:

  • Namen
  • Orte
  • Wege
  • Ereignisse
  • Worte

Schließlich mündet der Verlauf darin, dass man mehr und mehr wesentliche Dinge vergisst.

Man weiß nicht mehr, welcher Wochentag ist, wo man sich befindet und wie die Menschen und Dinge heißen, die einen umgeben.

Auch einfache Handlungen wie Zähneputzen, Ankleiden, Essen oder Trinken fallen zunehmend schwerer zu koordinieren.

Je mehr alltägliche Worte aus dem Gedächtnis verschwinden, desto anstrengender wird es für Betroffene klar zu denken, zu sprechen und zu schreiben.

Zunehmende Sprachprobleme sind eine Folge des Gedächtnisverlusts.


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Sprachprobleme

Einfachste Worte sind plötzlich nicht mehr verfügbar. Dieses Vergessen hat weitreichende Folgen.

Man findet nicht mehr die passenden Ausdrücke und es wird zunehmend anstrengend, sich verständlich zu machen.

Unterhaltungen können zur Qual werden.

Auch Dinge aufzuschreiben, fällt Betroffenen schwerer als gewöhnlich.

Zudem kann das Verstehen betroffen sein, da man nicht mehr erinnert, was einzelne Begriffe bedeuten.

Daraus resultieren:

  • Kommunikationsprobleme
  • Häufige Missverständnisse
  • Unlogische Gedanken
  • Den Faden verlieren.

Für Betroffene beginnen einfachste Dinge keinen Sinn mehr zu machen.

Zunehmend fällt es auch schwerer, logisch und strukturiert zu denken.

Gedankenspiele wie Sarkasmus und Ironie werden nicht mehr erkannt oder missverstanden.


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Verwirrtheit

Momente der Verwirrung und Irritation tauchen häufiger auf.

Sie sind ein Resultat von Gedächtnisverlust und Verständnisschwierigkeiten.

Zu Beginn einer Demenz kann sich das darin äußern, dass man für alltägliche Verrichtungen länger braucht als gewöhnlich.

Man wird ein bisschen unorganisiert, „schusselig“ und unachtsam.

Betroffene haben vermehrt Probleme, Entscheidungen zu treffen und Urteile zu fällen.

Mit zunehmender Erkrankung wird außerdem die Wahrnehmung von Raum und Zeit mehr und mehr gestört.

Es fällt immer schwerer Dinge richtig einzuschätzen, wie z. B. Entfernungen oder Zeiträume.

Dabei kann es vorkommen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnen zu verschwimmen.

Orientierungslosigkeit und ein sich ausbreitendes Durcheinander im Kopf sind die Folge.

Im Spätstadium kommt es vor, dass Betroffene gar nicht mehr wissen, wo sie sich aufhalten und wie sie dorthin gekommen sind.

Auch einfache Rechenaufgaben gelingen dann nicht mehr und die Einschätzung von Preisen/Kosten wird problematisch.

Daher gelingt es Menschen mit Demenz immer weniger, mit Geld richtig umzugehen.

Konzentrationsprobleme Demenz Alzheimer
Komplexe Aufgaben überfordern den Geist mehr und mehr.

Konzentrationsprobleme

Auch die Konzentrationsfähigkeit nimmt langsam und stetig ab.

Es ist für Demente eine große Anstrengung, bei der Sache zu bleiben und zum Beispiel aufmerksam zuzuhören.

Das Gehirn beginnt mehr und mehr zeitweise auszusetzen, sodass im Gespräch bereits vergessen wird, worum es eigentlich geht.

Den Betroffenen tauchen Fragen im Kopf auf, die sie nicht beantworten können, das lenkt sie vom Hier und Jetzt ab.

Dadurch ist es für sie auch zunehmend ein Problem ihren Tag zu planen.

Ihnen fallen Handlungen schwerer, die aus mehreren Schritten bestehen.

Letztlich wird es fast unmöglich, Pläne zu schmieden und sie umzusetzen.

Demenz Krankheitsverlauf Persönlichkeitsveränderung Gedächtnisverlust
Demente Menschen gleiten langsam in eine andere Wirklichkeit ab.

Persönlichkeitsveränderungen

Die beschriebenen Symptome führen dann letztlich auch zur Veränderung der Verhaltensweisen und des Charakters.

Die Persönlichkeit beginnt sich langsam oder schrittweise zu verändern.

Im Anfangsstadium können Stimmungsschwankungen auftreten und es kann zu Überreaktionen kommen.

Kleinste Ereignisse können zu unverhältnismäßiger Aufregung und Übererregtheit führen.

Häufige Begleiterscheinungen sind auch:

  • Antriebslosigkeit
  • Freudlosigkeit
  • Desinteresse an sozialen Kontakten
  • Misstrauen

Wenn Dinge verlegt und nicht wieder gefunden werden, führt dies oft zu Befürchtungen bestohlen worden zu sein.

Häufig werden dann nahe stehende Personen beschuldigt, Dinge gestohlen zu haben.

Ganz allgemein schwindet die soziale Kompetenz und es fällt Dementen schwerer sich selbst und andere Menschen richtig einzuschätzen.


Video: Demenz einfach erklärt


Manchmal kann es auch zu Veränderungen im Essverhalten kommen:

  • Übermäßiges Essen und/oder Trinken
  • Änderung des Geschmacks
  • Mahlzeiten werden vergessen.

Letztlich vergessen demente Menschen in späteren Stadien auch sich richtig zu pflegen.

Sie putzen sich nicht mehr die Zähne, schneiden sich nicht die Nägel oder kämmen sich nicht die Haare.

Letztlich kann es vorkommen, dass sie sogar vergessen zur Toilette zu gehen.

Mit dem Abbau der Gehirnfunktion, kommt es dann zu mehr und mehr Hilfsbedürftigkeit.

Einfachste Dinge können nicht mehr allein bewerkstelligt werden.

Dadurch sind die Betroffenen selbst wie auch pflegende Personen und Angehörige mehr und mehr gefrustet.

Das Zusammenleben wird zu einer alltäglichen Herausforderung.

Hier mehr Informationen, Tipps und Tricks für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Gehirnfunktion Training
Durch gezieltes Training kann man dem Abbau der Gehirnfunktion entgegenwirken.

Fazit

Wenn Betroffene zu Beginn der Erkrankung erkennen, welcher Weg vor Ihnen liegen könnte, kommt es manchmal zu Verzweiflung.

Doch erkennt man erste Symptome bei sich oder nahen Angehörigen, dann gilt es zunächst Ruhe zu bewahren.

Denn viele der aufgelisteten Symptome sind ganz normale Alterungserscheinungen und sie müssen nicht zwangsläufig auf eine Krankheit hinweisen.

Außerdem gibt es Mittel und Wege, die den Krankheitsverlauf verlangsamen und einem raschen Abbau des Gehirns vorbeugen.

Dazu sollte man zunächst genau herausfinden, was die Ursachen für den Abbau der Gehirnleistung sein könnten.

In rund 10 Prozent der Fälle kann eine beginnende Demenz noch einmal rückgängig gemacht werden.

Doch dazu gilt es erst einmal genau abzuklären, welche Art von Erkrankung vorliegt.


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Ursachen klären

Auch deshalb ist der erste Schritt ein Besuch bei der Hausärztin/beim Hausarzt.

Einige Anzeichen von Demenz können auch auf einen Nährstoffmangel hindeuten.

So kann zum Beispiel ein Vitamin B12-Mangel Gedächtnisprobleme auslösen.

Auch Folsäuremangel steht im Verdacht mit Demenz und Alzheimer in Verbindung zu stehen.

Ob ein Nährstoffmangel vorliegt, kann eine Ärztin durch eine Blutuntersuchung herausgefinden.

Nachdem man beim Arzt war, führt der zweite Schritt dann hin zu einer Selbsthilfegruppe.

Hier kann man sich gute Tipps einholen und sich mit anderen Betroffenen austauschen.

Dort kann man sich auch Anregungen holen, was man für die Gehirnfitness tun kann.

Gehirngesundheit
Wird das Gehirn gefordert und täglich trainiert, lässt sich sein Abbau verlangsamen.

Das Gehirn lässt sich gut trainieren und hat die Fähigkeit sich selbst zu regenerieren.

Wer rastet, der rostet!

In vielen Fällen ist Alzheimer die Ursache für die Demenz.

Gegenmaßnahmen ergreifen

Auch bei Alzheimer deuten Studien darauf hin, dass man einem Verfall gezielt entgegenwirken kann.

Zum Beispiel hat man die Gehirne von Nonnen untersucht und dabei hat sich etwas erstaunliches gezeigt:

Obwohl bei einer Nonne das Gehirn stark durch Alzheimer geschädigt war, hatte sie nicht die krankheitstypischen Symptome gezeigt.

Das wird auch darauf zurückgeführt, dass sie bis ins hohe Alter hinein in der Lehre tätig war.

Dadurch konnte sie das Gehirn immer wieder fordern und trainieren.

Also auf keinen Fall den Kopf hängen lassen – im Gegenteil bei ersten Anzeichen von Gedächtnisproblemen gilt es genau das Gegenteil zu tun!

Fordert man das Gehirn, dann bleibt es länger auf Trab!


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Stand 3. Januar 2021


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Alexander Böckmann

Mit Achtsamkeit durchs Leben gehen.

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